Die Familie der Saturn-Raketen gehört zu den leistungsstärksten Trägersystemen der Raumfahrt, die jemals gebaut wurden. Sie wurden hauptsächlich von deutschen Wissenschaftlern und Technikern unter Leitung Wernher von Brauns für die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA im Rahmen des Apollo-Programms entwickelt. Im zweiten Halbjahr 1959 wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie eine neue, sehr starke Rakete zusammengesetzt sein könnte. Der Name Saturn stand dafür bereits fest. Die Saturn V war die eigentliche Mondflugrakete. Nach zwei unbemannten Testflügen wurde die Rakete für einsatzbereit erklärt und startete danach, bis auf den letzten Flug mit der Raumstation Skylab, immer bemannt. Nur bei Apollo 9 und dem Start von Skylab steuerte sie eine erdnahe Umlaufbahn an. Die erste Stufe der Saturn V, die S-IC, war eine komplette Neukonstruktion, die mit den Erststufen der Saturn I und IB außer der verwendeten Treibstoffkombination nichts gemeinsam hatte. Die Stufe hatte bei einer Länge von 42 m einen Durchmesser von 10 m. In der Stufe befanden sich zwei separate Tanks. Unten befand sich der Tank für Kerosin RP (Rocket propellant) 1, durch den die Sauerstoffleitungen auf geradem Weg zu den Triebwerken hindurchliefen, und darüber der Tank für flüssigen Sauerstoff. Die Stufe verwendete fünf der neuen ebenfalls riesigen F-1-Triebwerke. Die Triebwerke waren in ihrem Schubgerüst so angeordnet wie die fünf Punkte auf einem Würfel, wobei die vier äußeren Triebwerke zur …
FACEBOOK: tinyurl.com Unser Universum (Teil 2): Asteroiden – Gefahr aus dem All? Wenn ein Asteroid auf der Erde einschlägt, drohen Verwüstungen, Flutwellen und sogar die vollständige Auslöschung aller Säugetiere, inklusive des Menschen. Aber besteht eine akute Gefahr durch Asteroiden? — Bitte Abonnieren nicht vergessen: • www.youtube.com • www.youtube.com • www.youtube.com • www.youtube.com • www.youtube.com • www.youtube.com Danke! — Ja, sie sind da draußen! Und Ja sie könnten uns gefährlich werden — theoretisch. Und deshalb machen wir uns jetzt frei von Hollywood-Katastrophenszenarien à la “Armageddon” und bleiben bei den Fakten! Das Wort “Asteroid” stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet “sternenähnlich”. Ein Asteroid ist ein Kleinplanet oder auch Planetoid — sofern er sich auf einer so genannten keplerschen Umlaufbahn um unsere Sonne befindet. Namentlich bekannt und damit entdeckt ist bisher eine gute halbe Million Asteroiden, doch das ist vermutlich nur ein ganz kleiner Teil der in unserem Sonnensystem herumfliegenden Brocken. Die nicht fachgerechte Bezeichnung “Brocken” trifft bei weitem nicht auf alle Asteroiden zu. Die meisten sind wohl eher kleine Bröckchen aber es gibt Asteroiden mit mehreren tausend Kilometern Durchmesser. Lange gingen Astronomen davon aus, dass die Asteroiden Überbleibsel einer kosmischen Katastrophe, Bruchstücke eines zerborstenen Planeten irgendwo zwischen Mars und Jupiter seinen. Mittlerweile weiß man, dass sie vielmehr …
Die Familie der Saturn-Raketen gehört zu den leistungsstärksten Trägersystemen der Raumfahrt, die jemals gebaut wurden. Sie wurden hauptsächlich von deutschen Wissenschaftlern und Technikern unter Leitung Wernher von Brauns für die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA im Rahmen des Apollo-Programms entwickelt. Im zweiten Halbjahr 1959 wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie eine neue, sehr starke Rakete zusammengesetzt sein könnte. Der Name Saturn stand dafür bereits fest. Die Saturn V war die eigentliche Mondflugrakete. Nach zwei unbemannten Testflügen wurde die Rakete für einsatzbereit erklärt und startete danach, bis auf den letzten Flug mit der Raumstation Skylab, immer bemannt. Nur bei Apollo 9 und dem Start von Skylab steuerte sie eine erdnahe Umlaufbahn an. Die erste Stufe der Saturn V, die S-IC, war eine komplette Neukonstruktion, die mit den Erststufen der Saturn I und IB außer der verwendeten Treibstoffkombination nichts gemeinsam hatte. Die Stufe hatte bei einer Länge von 42 m einen Durchmesser von 10 m. In der Stufe befanden sich zwei separate Tanks. Unten befand sich der Tank für Kerosin RP (Rocket propellant) 1, durch den die Sauerstoffleitungen auf geradem Weg zu den Triebwerken hindurchliefen, und darüber der Tank für flüssigen Sauerstoff. Die Stufe verwendete fünf der neuen ebenfalls riesigen F-1-Triebwerke. Die Triebwerke waren in ihrem Schubgerüst so angeordnet wie die fünf Punkte auf einem Würfel, wobei die vier äußeren Triebwerke zur … Video Bewertung: 5 / 5
Die Familie der Saturn-Raketen gehört zu den leistungsstärksten Trägersystemen der Raumfahrt, die jemals gebaut wurden. Sie wurden hauptsächlich von deutschen Wissenschaftlern und Technikern unter Leitung Wernher von Brauns für die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA im Rahmen des Apollo-Programms entwickelt. Im zweiten Halbjahr 1959 wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie eine neue, sehr starke Rakete zusammengesetzt sein könnte. Der Name Saturn stand dafür bereits fest. Die Saturn V war die eigentliche Mondflugrakete. Nach zwei unbemannten Testflügen wurde die Rakete für einsatzbereit erklärt und startete danach, bis auf den letzten Flug mit der Raumstation Skylab, immer bemannt. Nur bei Apollo 9 und dem Start von Skylab steuerte sie eine erdnahe Umlaufbahn an. Die erste Stufe der Saturn V, die S-IC, war eine komplette Neukonstruktion, die mit den Erststufen der Saturn I und IB außer der verwendeten Treibstoffkombination nichts gemeinsam hatte. Die Stufe hatte bei einer Länge von 42 m einen Durchmesser von 10 m. In der Stufe befanden sich zwei separate Tanks. Unten befand sich der Tank für Kerosin RP (Rocket propellant) 1, durch den die Sauerstoffleitungen auf geradem Weg zu den Triebwerken hindurchliefen, und darüber der Tank für flüssigen Sauerstoff. Die Stufe verwendete fünf der neuen ebenfalls riesigen F-1-Triebwerke. Die Triebwerke waren in ihrem Schubgerüst so angeordnet wie die fünf Punkte auf einem Würfel, wobei die vier äußeren Triebwerke zur …